prānāyāma (Atemübung) ist das Wahrnehmen der zarten Bewegung des Atems . „prāna“ (der Atem, die Atemenergie), auch „vāyu“ (der Wind) im Sanskrit genannt – als rhythmischer Taktgeber und Stütze in unserem Körper – kann schlussendlich zu einem Zur-Ruhe-Kommen in einer inneren Stille führen. Der zweite Wortteil „ayāma“ heisst ausdehnen – Weite finden. Die/Der Übende möchte behutsam einen feinen, gleichmässigen und langen Atem finden.

Der Atem kann als Spiegelbild des Geistes gesehen werden. Über den Atem können wir unseren Geist beeinflussen und beruhigen, wie umgekehrt unser Geist den Atem beeinflusst. Ein entspannter Geist wird einen entspannten langen Atem erzeugen. Ein verspannter Geist einen kurzen und flachen Atem.